Schlaflieder und Abendrituale für Babys & Kleinkinder

Kleinkind Gut Schlafen

Ich war richtig verzweifelt und ratlos. Seit einer Woche hatten wir richtige Einschlafprobleme mit den Kindern – wir haben 2 Jungs (1 und 3 Jahre). Ich hatte vergessen wie es ist 2 Stunden am Stück durchzuschlafen und meinem Mann ging es nicht viel besser. Was haben wir also getan damit das aufhört? 




Zunächst einmal zur Vorgeschichte:

Unser erster Sohn war super pflegeleicht was den Schlaf anging. Er hatte mit 3 Monaten bereits von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens durchgeschlafen. Damals wussten wir das noch nicht so gut zu schätzen wie jetzt, denn wir kannten das auch nicht anders. Jedoch mussten wir uns zum einschlafen immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Es hat nie etwas für länger als eine Woche gehalten.

Nach dem Abendsessen gegen 18:00 Uhr wurde mit Papa noch etwas gespielt. Dabei haben wir darauf geachtet, dass es ruhige Spiele waren wie unser handgefertigtes Activity Buch, Holzpuzzle oder Kuscheltiere schlafen legen.




In dieser Zeit habe ich die kleine Wanne vorbereitet und es ging zum baden. Zum Baden haben wir immer das Weleda Calendula Cremebad genommen. Das ist wirklich zart und so gut wie das einzige Produkt, was er mit seiner Neurodermitis verträgt. Das Produkt ist uns bis heute sehr wichtig, da es zudem noch als ätherischer Duft wirkt, welches sanft beruhig und den Schlaf fördert.

Auch stelle ich bis heute, abends für eine Stunde eine kleine Duftlampe ins Schlafzimmer mit jeweils 2 Tropfen Kamille und Lavendel. Das haben wir nicht immer getan, aber durch die Erzählung einer Bekannten, haben wir es ausprobiert und sind der Meinung dass es uns allen ganz gut tut.

Sollte allerdings ein Kind eher unruhig reagieren würde ich erst Düfte weg lassen und sehen, ob es so besser ist. So einige Kinder reagieren auf Düfte sehr empfindlich.




Das eincremen nach dem baden ist zwar auch ein wichtiger Bestandteil, allerdings nur kurz, da es ihn sonst wieder aktiver werden lässt.

Und hier beginnt nun die Problematik. Anfangs haben wir Einschlaflieder wie LaLeLu gesungen und es hat super funktioniert. Nach einigen Wochen wollte er nur noch ein Summen von uns und das war super. Eine Woche später wollte er dabei getragen werden, sonst schlief er gar nicht ein. Kurz darauf hat gar nichts mehr davon geklappt und wir haben CD’s gekauft und es war wieder gut bis er wieder unseren Gesang wollte.

Heute ist ja noch der Kleine dabei und er war sonst auch ein pflegeleichtes Baby. Er hatte kaum Probleme beim einschlafen und bauchte auch nicht viel Gesang.



Ein Manko gab es aber von Anfang an. Die beiden mussten in getrennten Zimmern schlafen, weil sie sich sonst gegenseitig immer wach gehalten haben.

Letzten Monat fing es an. Ein so lautes Geschrei und Gebrülle schon aus der Badewannde raus zu gehen. Keiner will raus! Eincremen und anziehen war ein wegrennen, verstecken und fangen. Im Bett wurde herumgeturnt und geweint. Der Große hatte sich jede erdenkliche Ausrede einfallen lassen um aus dem Bett „raus“ zu kommen … trinken, Pipi machen gehen etc..Erst gegen 22:00 Uhr schliefen alle ein.

Doch alle halbe Stunde wachte einer der beiden auf und weinte. Es dauerte wieder mind. eine halbe Stunde bis derjenige einschlief und er andere wach wurde. Zum verrückt werden.

Wie haben wir das Problem gelöst?



Wir haben angefangen ganz genau die Reaktionen und Taten der Kinder zu beobachten und es hatte sich heraus gestellt, dass beide einfach gemeinsam die Einschlafzeit verbringen wollten. Sie wollten nach dem Baden wohl nicht mehr getrennt werden. Der kleine hat im Bett ständig nach seinem Bruder gerufen bis ich gesagt habe, dann legen wir uns eben in das große Bett. Obwohl Mama dazwischen liegt, damit sie sich nicht treten oder ähnliches sind sie viel ruhiger und schlafen um 20:00 Uhr schon fest und friedlich. Zum einschlafen darf jedoch Mamas Gesang nicht fehlen. Ich singe meist kleine selbst ausgedachte Geschichten wie unser Brummi mit Luftballonreifen, der Pudding haben will.

Ich Danke ganz herzlich Markus vom Kinderliedergarten der in seinem Beitrag „Mehr Musik ins Kinderzimmer :: Schlaflieder und Abendrituale für Babys & Kleinkinder“ zur Blogparade zu diesem Thema aufgerufen.

Was ich gut empfehlen kann ist das folgende digitale „Buch“. Es hat mir in so mancher einfallslosen Situation den Hals gerettet. Was ich besonders gut finde, dass es eben nicht darum geht dem Baby oder Kind etwas aufzuzwingen oder um zu erziehen, sondern ihm dabei zu helfen den natürlichen Schlafrythmus wieder her zu stellen. Die Beschreibung auf der Seite ist meiner Meinung nach zu viel und redet eher drum herum, aber das Produkt ist Spitze:

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